Vegane Plätzchen Lieblinge | In der Weihnachtsbäckerei

Weiter geht’s mit der Weihnachtsbäckerei. Diesmal möchte ich die Rezepte für meine Lieblingsplätzchen mit dir teilen. #nimmsfood

vegane_plaetzchen

Dieses Jahr habe ich leider eher wenig Zeit für die Weihnachtsvorbereitungen. Ein paar Plätzchen müssen aber dennoch sein! Deshalb beschränke ich mich vorerst auf meine Lieblinge, die für mich auf jeden Fall dazugehören.
Ich backe aber nicht nur für mich selbst, sondern auch, um die Leckereien verschenken zu können. Dafür zeigen wir dir bald auch Möglichkeiten, wie du sie verpacken kannst: Backen und Verpacken.

2016 war ich über Weihnachten ja in Tokyo, aber auch da wollte und musste ich nicht auf die folgenden Plätzchen verzichten. Ich konnte dort nicht selbst backen, weil wir keinen Backofen hatten. Meine liebe Mama hat mir deshalb eine große Box voll geschickt, den ganzen Weg bis nach Japan. Doch diesmal bin ich wieder dran 🙂

Mürbteigplätzchen

Sie sind fast schon zu offensichtlich, um sie hier aufzuführen. Aber der Vollständigkeit halber dürfen die Mürbteigplätzchen nicht fehlen. Der Teig ist ein simpler 3-2-1 Mürbeteig. Der perfekte Grundteig für verschiedenste Varianten.

Zutaten

300 g Mehl (n.B. einen Teil davon durch gemahlene Nüsse ersetzen)
200 g Margarine
100 g Zucker
2 TL Backpulver

Gebacken wird der Teig bei 180 Grad für ca. 10-15 Minuten. Behalte die Plätzchen aber gut im Auge, damit sie nicht zu dunkel werden.

Variante 1: Klassische Ausstechplätzchen

Dazu muss man nicht viel sagen. Ich finde, sie gehören einfach dazu. Außerdem macht es super viel Spaß sie zu verzieren.

muerbteigplaetzchen_vegan

Dabei besteht die einzige Schwierigkeit darin, dass gewöhnliche Zuckerstreusel leider nicht vegan sind, da sie meist mit Karmin gefärbt (E120) und mit Bienenwachs überzogen sind. Es gibt aber dennoch vegane Alternativen, z.B. im Reformhaus.  Ich habe mich für eine Schokoglasur entschieden und bin bei goldenem Zucker geblieben, den ich auch schon bei dem würzigen Adventskuchen als Deko benutzt habe. Demnächst möchte ich mir unbedingt auch mal neue Ausstecher holen. Da gibt es ja jetzt die verrücktesten Designs 🙂

Variante 2: Spitzbuben

Die mit Marmelade gefüllten Plätzchen sind auch richtige Klassiker. Ich fülle sie am liebsten mit Johannisbeergelee.

spitzbuben_vegan
Dazu backst du pro Form mindestens 2 Plätzchen, wobei eines davon ein Loch in der Mitte hat. Gib nach dem Backen etwas Gelee auf ein noch warmes Plätzchen und lege den zugehörigen Deckel mit dem Loch darauf. Puderzucker rundet das Ganze schön ab.

Eine weitere Möglichkeit ist, die Spitzbuben mit Marzipan zu verfeinern. Dazu rollst du Marzipan-Rohmasse dünn aus und stichst die entsprechende Form aus. Bevor du das Gelee auf die Plätzchen gibst, legst du die dünne Marzipanschicht darunter.

Variante 3: Schwarz-Weiß-Gebäck / Schachbrettkekse

 

Ich hab mich tatsächlich zuvor noch nie an ein Schachbrettmuster gewagt, deshalb hab ich es erstmal nur angedeutet. Das hat aber gut geklappt und vielleicht bin ich das nächste Mal ja mutiger.schwarz-weiss-gebaeck_vegan

Teile den Mürbteig in 2 gleich große Teile und mische einen davon mit Kakaopulver. Forme jeweils eine Rolle und drücke sie so zurecht, dass sie zu zwei rechteckigen Klötzen werden. In Frischhaltefolie eingewickelt sollten sie jetzt ca. 30 Minuten ins Gefrierfach. Schneide die Klötze längs mit einem scharfen Messer in 4 Teile (8, falls du ein Schachbrettmuster machen möchtest) und ordne die so entstandenen Streifen an. Wickle sie erneut in Frischhaltefolie und kühle sie weitere 10 Minuten. Jetzt kannst du die Plätzchen von den Klötzen abschneiden und je nachdem, wie dick du sie schneidest, 10-20 Minuten backen. Lass genügend Abstand, weil das Schwarz-Weiß-Gebäck ein bisschen aufgeht und zerläuft.

Vanillekipferl

Anfangs sind meine veganen Vanillekipferl nie etwas geworden. Aber mittlerweile hab ich den Dreh raus. Sie sind schön fluffig und schmilzen im Mund. Ich benutze bereits für den Teig Vanillepuddingpulver, sodass der an sich schon herrlich nach Vanille schmeckt.

vanillekipferl_vegan

Zutaten:

225g Mehl
2 EL Vanillepuddingpulver
100 g gemahlene Mandeln
90 g Puderzucker
200 g Margarine
1 Prise Salz

Zubereitung:

1. Mische die trockenen Zutaten.

2. Gib die Margarine hinzu und knete den Teig. Falls er zu fettig wirkt und zu sehr klebt, kannst du noch etwas Mehl einkneten. Der Teig soll aber ruhig saftig sein.

3. Lass den Teig im Kühlschrank durchkühlen, am besten über Nacht. Dazu mache ich 2 dicke Rollen, die ich in Frischhaltefolie wickle.

4. Danach kannst du den Teig noch einmal durchkneten und zu einer Rolle formen. Schneide von dieser gleich große Stücke ab und forme sie zu Kipferl/Hörnchen.

5. Backe die Vanillekipferl im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für 10-15 Minuten.

6. Wenn die Plätzchen ein bisschen ausgekühlt, aber noch warm sind, kannst du sie in Vanille- oder Puderzucker wälzen.

 

Zimtsterne

Dieses Rezept ist unter Veganern mittlerweile schon weit verbreitet und ich kann leider nicht mehr nachvollziehen, von wem es ursprünglich stammt. Die veganen Zimtsterne kommen immer sehr gut an, denn sie schmecken unfassbar gut! Wenn ich mich für ein Gebäck entscheiden müsste, wären es die Zimtsterne. Wie ich schon bei den veganen Zimtschnecken erwähnt habe, ist Zimtgebäck bei mir ein großer Konkurrent für Schokoladiges 🙂

zimtsterne_vegan

Zutaten

200 g gemahlene Mandeln
150 g gemahlene Haselnüsse
200 g Puderzucker
3 EL Zimt
1 EL Zitronensaft
1/2 EL Orangenabrieb (Ich hatte leider keine Orange da, sondern nur noch dieses Tütchenzeug übrig)
8 EL Wasser

Zubereitung

1. Mische alle Zutaten und knete eine saftigen, klebrigen Teig

2. Rolle den Teig ca 1 cm dick aus. Am besten legst du ihn dafür zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie, weil er echt klebrig ist.

3. Steche Sterne aus (oder total rebellisch eine andere Form).

4. Lege sie auf ein Backblech und lasse sie so 3-4 Stunden stehen und trocknen.

5. Heize den Ofen auf 250 Grad und backe die Zimtsterne maximal 5 Minuten.

6. Wenn sie ausgekühlt sind, kannst du optional aus Puderzucker und Wasser einen dicken Zuckerguss anrühren und diesen darüber geben.

 

Bunte Vielfalt

plaetzchen_vegan

Mit diesen Sorten kann man nichts falsch machen. Klassische Sorten in veganer Form kommen immer gut an und erfahrungsgemäß reagieren viele ach überrascht und staunen, wenn sie erfahren, dass die Plätzchen ohne Ei und Butter auskommen.

Die bunte Vielfalt ist auch relativ schnell gemacht. Mit gutem Zeitmanagement ist man an einem Tag damit fertig.

Welche Plätzchen dürfen bei dir an Weihnachten nicht fehlen?#nimmsfood


9 Gedanken zu “Vegane Plätzchen Lieblinge | In der Weihnachtsbäckerei

  1. Hi, das Rezept für die Zimtsterne würde ich gerne mal ausprobieren. Da wollte ich fragen, ob der Puderzucker (200g) direkt in den Teig kommen oder ob die Angabe den Zuckerguss beinhaltet. Danke & liebe Grüße

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    1. Hey 🙂 Die 200g Puderzucker kommen direkt in den Teig. Wird dann ganz schön süß, aber ich liebe das. Du könntest aber sicher auch versuchen das ein bisschen zu reduzieren, falls das nicht so dein Fall ist. Viel Spaß beim Backen!

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