Adventskalender zum Verschenken | DIY

Die Weihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit. Der Advent ist die perfekt Gelegenheit, noch einmal schöne Dinge Revue passieren zu lassen und Kraft & Motivation zu schöpfen. Wir haben genau diesen Kerngedanken aufgegriffen und in selbstgemachten Adventskalendern verpackt. Diese sind eine super kreative und individuelle Geschenkidee. Täglich eine Portion Freude 🙂

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Sunnys Variante: Greife nach den Sternen

Meinen eigene Adventstradition mit dem Buch von Jostein Gaarder kennst du ja bereits. Ich möchte aber auch noch einen Adventskalender verschenken, der inspirierend und aufmunternd ist, indem er jeden Tag einen kleinen Text beinhaltet. Passend dafür habe ich Origami „Lucky Stars“ etwas modifiziert, sodass die Sprüche und Zitate in den Sternen stecken. So kann sich die oder der Beschenkte jeden Tag einen Stern schnappen und sich am Inhalt erfreuen oder evtl auch etwas darüber nachdenken.

Materialien

adventskalender_diy_lucky-stars_material

  • Schere, Lineal und Stift
  • Papier oder bereits fertige Papierbögen für Lucky Stars
  • Schnur (z.B. Cordonnet Knäuel)
  • einen kleinen Ast

 So geht’s

  1. Schneide 24 Papierstreifen für die Lucky Stars zurecht (ich habe eine Breite von 1,5 cm gewählt) oder nehme schon fertige Papierbögen.
  2. Fange an, die Lucky Stars zu falten. Dazu „knotest“ du den Papierstreifen an einem Ende und drückst den Knoten flach.
  3. Das kurze Ende wird gefaltet, sodass ein Fünfeck als Grundform entsteht und unter eine Lasche gesteckt. In diesem Schritt wird auch die Schnur schon befestigt. Dazu schneidest du dir eine beliebige Länge der Schnur ab, knotest sie schiebst diesen Knoten auch unter eine Lasche, bevor das kurze Ende darüber gefaltet und auch hineingesteckt wird.
    lucky-stars_1
  4. Bevor der Stern fertig gefaltet wird kannst du das lange Ende nutzen, um darauf die Texte zu schreiben. Ich habe Zitate (z.B. von Disney), witzige Sprüche und auch inspirierende Sprüche gewählt. Schreibe den Text auf die „offene“ Seite des Sterns.
  5. Falte den Stern weiter, indem du das Ende um das Fünfeck wickelst. Du faltest also den Streifen immer an der Kante entlang und steckst ihn am Schluss auch wieder unter eine Lasche.
  6. Wenn du jetzt die Kanten in der Hälfte nach innen knickst (am besten mit dem Fingernagel) entsteht ein kleiner, kugeliger Stern. Diesen kannst du dann nummerieren.
  7. Binde abschließend die Sternchen an den Ast. Das kannst du so gestalten, wie du willst. Ich mag es am liebsten etwas durcheinander und nicht ganz symmetrisch. Damit man den Adventskalender aufhängen kann, bindest du am besten noch ein Stück Schnur auf beiden Seiten des Asts fest.lucky-stars_2
  8. Will man also einen Stern öffnen und den Spruch lesen, muss man lediglich das Ende wieder unter der Lasche hervorziehen und kann den Lucky Star auffalten.

Unendlich viele Möglichkeiten

Ein besonderer Clou ist auch, dass du das Weihnachtsgeschenk gleich integrieren kannst: Ein Gutschein am 24., zum Beispiel für einen Kinobesuch.Du bist in der Gestaltung ganz frei. Verschiedene Farben, Größen, Anordnung etc. Man kann die Schnüre auch länger machen oder das Ganze nicht an einem Ast befestigen, sondern an einem Ring.
Was du ansonsten in die Sterne schreibst kannst du der jeweils beschenkten Person anpassen. So kannst du natürlich auch gemeinsame Erinnerungen oder Insidersprüche und -witze in die Sterne schreiben. Wenn du die Personalisierung noch ausführlicher gestalten möchtest, bietet sich Sarahs Variante sehr gut an.

 

Sarahs Variante: Persönliche Weihnachtsgrüße

Ich habe mich in diesem Jahr dazu entschieden, einen sehr persönlichen Adventskalender zu gestalten. Bereits die Vorbereitung hat sehr viel Spaß gemacht, denn für die 24 Türchen bis Weihnachten mussten 24 Bilder her. So stöberte ich mich durch meine Ordner, um die 24 schönsten Momente aus fünf Jahren mit meinem Freund herauszufiltern.

Materialien

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Neben den Bildern brauchst du

  • Buntstifte
  • Weißes Papier
  • Ein Stück Karton
  • Eine Schere
  • Einen Locher
  • Einen Radiergummi
  • Prospekthüllen
  • 2 Schlüsselringe

So funktioniert’s

adventskalender-diyDen Adventskalender zu basteln, ist gar nicht schwer. Ich habe meine Fotos in 10×15 cm ausgedruckt und jeweils zwei von ihnen in eine DIN A5 Prospekthülle gelegt. Nun kannst du die Prospekthülle zusammenklappen und die ersten beiden Seiten deines Kalenders sind bereits fertig. Um die Türchen voneinander abzutrennen, fügst du weißes Papier ein. Schneide es so zurecht, dass es dieselbe Größe wie die halbierten Prospekthüllen hat und loche die Blätter. Bei der Gestaltung der Türchen bist du komplett frei. Ich habe mich dazu entschieden, die Zahlen mit persönlichen Nachrichten zu umkreisen. Diese begleiten den Beschenkten dann ganz individuell durch die Adventszeit. Nach dem letzten Türchen reihst du noch ein zugeschnittenes Stück Karton ein, damit der Adventskalender stabiler wird.

Alternativen

Natürlich müssen es keine 24 gemeinsamen Erlebnisse sein, die du Revue passieren lässt. Wie wäre es mit 24 Reisezielen? Orte, die du mit dem Beschenkten im nächsten Jahr besuchen möchtest oder Veranstaltungen, auf die ihr gemeinsam geht. Verschenke Gutscheine, gute Laune Sprüche – was auch immer dir einfällt. Du entscheidest, wie du deine Liebsten glücklich machen willst und das in einem persönlichen Adventskalender, den es so garantiert kein zweites Mal gibt.


6 Gedanken zu “Adventskalender zum Verschenken | DIY

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