Vegane Gemüselasagne

Cremige, fruchtige Sauce und frisches Gemüse zwischen Nudeln und mit Käse überbacken. Was will man mehr? Vegane Gemüselasagne bietet all das. Noch dazu kannst du sie individuell deinem Geschmack und der Saison anpassen. Und wirklich aufwändig ist die Zubereitung auch nicht. Wie bereits gesagt: Was will man mehr? #nimmsfood

gemueselasagne

Lasagne – der Klassiker

Schon als Kind habe ich Lasagne geliebt. Da allerdings noch omnivor, also mit Hackfleisch, Tomaten, Béchamelsauce und vor allem mit viiiel Käse. Das italienische Gericht ist ein Klassiker und ich denke, es gibt nur wenige, die es nicht mögen. Deshalb eignet sich Lasagne vor allem dann, wenn man für mehrere Personen kochen will oder muss. Auch, weil sie nur schwer als kleine Portion zubereitet werden kann. Ansonsten braucht man eben ein paar Tage, um den Inhalt einer ganzen Auflaufform aufzuessen.

Schwere Kost?

Aber nicht nur die Portionsgröße kann zum Problem werden. Die klassische Lasagne Bolognese ist sehr gehaltvoll. Durch die eher fettige Sauce, den Käse und auch das Hackfleisch passt sie nicht unbedingt in den bewussten Ernährungsplan. Allerdings kommt es natürlich auch hier auf die Menge an. Selbst eine veganisierte Form schneidet in Sachen Fettgehalt und Kalorien nicht viel besser ab. Zwar kann man sich mit Sojagranulat statt Hackfleisch etwas Fett sparen, allerdings sollte man sich einfach dessen bewusst sein, dass es besseres gibt. Da einem ein gesunder Lifestyle aber nichts bringt, wenn man dadurch unzufrieden wird, sollte man sich auch mal was gönnen. Und ich hatte eben neulich Lust auf Lasagne. Daher habe ich für mich einen Kompromiss gemacht: Gemüselasagne!

Gemüselasagne

Das tolle an Gemüselasagne ist, dass man die Zutaten ganz dem eigenen Geschmack und der Saison anpassen kann. Probier einfach aus, was dir am besten schmeckt.

Zutaten

Für meine Variante brauchst du

  • gemueselasagne_zutatenvegane Lasagneplatten
  • passierte Tomaten
  • 2 Paprika
  • 2 Tomaten
  • 1 Karotte
  • 1 Zucchini
  • 2 EL Alsan
  • 1,5 EL Mehl
  • ca. 300 ml Pflanzendrink
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Majoran
  • veganer Streukäse (z.B. bedda reiberei)

Zubereitung

  1. Schneide das Gemüse in Würfel und brate es kurz an. Lösche es mit den passierten Tomaten ab und würze nach deinem Geschmack mit Salz, Pfeffer und Majoran.
  2. In einem weiteren Topf kannst du die vegane Variante der Béchamelsauce zubereiten. Dazu erhitzt du 2 EL Alsan, gibst das Mehl dazu und verrührst das Ganze schnell. Diese Masse löscht du dann mit der Milch ab und rührst weiter, damit keine Klümpchen bleiben. Wenn die Sauce noch einmal aufkocht, wird sie immer dickflüssiger. Jetzt kannst du noch einmal etwas Gemüsebrühe hinzugeben bis die Konsistenz stimmt und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Bastle in einer Auflaufform die Lasagne aus den einzelnen Komponenten zusammen. Ich fange mit einer dünnen Schicht Béchamelsauce ganz unten an. Darauf kommen Lasagneplatten, die Tomaten-Gemüsesauce, noch einmal Béchamelsauce und etwas bedda. In dieser Reihenfolge machst du weiter, bis die Form voll ist. Ganz oben kommt noch einmal eine extra dicke Schicht bedda. Wichtig ist, dass um die Lasagneplatten genug Sauce ist, damit diese im Ofen auch weich werden.
  4. Bei 180°C muss die Lasagne für mindestens 1 Stunde garen. Falls sie oben zu dunkel wird, kannst du sie mit etwas Alufolie abdecken.

Vitamine satt

Die Portion reicht gut für 2 hungrige Personen. Wobei sowas ja immer etwas schwer zu sagen ist. Spätestens beim zweiten Versuch hast du es dann aber sicher raus, wie viel du zubereiten musst.
Gemüselasagne ist der Beweis, dass man auch bei einer bewussten Ernährung nicht immer nur verzichten muss. Denn der Trick ist ganz leicht! Wenn du statt Hackfleisch oder eben Sojagranulat als Ersatz frisches Gemüse verwendest, enthält die Lasagne zusätzlich noch mehr Vitamine. Und der Geschmack überzeugt. #nimmsfood


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